Mittwoch, 28. Januar 2009

NAMASTE INDIA!

Nordindien- Ein Wechselbad der Gefühle

Eine Milliarde Menschen auf über drei Millionen Quadratkilometern- ein wahrhaft gewaltiger Rahmen für ein schillerndes Bild, das gleich einem Hologramm aus verschiedenen Blickwinkeln ganz unterschiedliche, oftmals sehr widersprüchliche und unserem westlichem Verständnis nur schwer zugängliche Aspekte Offenbart.
Das Abenteuer Indien begann bereits im Flughafen, tausende, laute, arme Menschen, bewaffnete Soldaten, Gestank in den dreckigen Slums, Straßensperren und Panzer- das war unser erster Eindruck von Indien. Kulturschock pur!
Hunderte Taxifahrer warben um unsere Gunst, total übermüdet und überfordert (nach 20 Stunden Flug) saßen wir in etwas das man hier wohl Taxi nennt, was bei uns wohl nur noch Platz auf dem Schrottplatz findet und fuhren in die Stadt…

… das Abenteuer Delhi begann… “die Stadt der zwei Gesichter” bildet auch im Zeitalter von Flugzeug, Bahn und Bus für jeden Neuankömmling das Einfallstor nach Nordindien. Die multikulturelle Großstadtmetropole ist nicht nur das wichtigste Wirtschafts- und Handelszentrum des Landes, sondern auf Grund ihrer langen Geschichte auch kultureller Mittelpunkt mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten.
Hier leben über 17 Millionen Menschen auf engstem Raum zusammen, aus den verschiedensten Religionen: Hinduismus, Buddhismus, Jainismus, dem Islam und Christen.

Indien ist nicht nur die Wiege der großen Weltreligionen Hinduismus und Buddhismus, sondern auch mystischer Spiritualität, die im Asketentum der Sadhus und den Lehren der großen Gurus ihren Ausdruck findet. Weitere Religionen haben sich im
Laufe der langen Geschichte entfaltet oder sind von außen hinzu gekommen, sodass sich das Land heute als einzigartiges Zentrum gelebter Spiritualität und Religiösität darbietet. Hier in Indien ist der tiefe Glaube der armen Menschen im Alltag allgegenwärtig und bestimmt das ganze Leben.

Die ersten zwei Tage verbrachten wir in Delhi, dann ging unsere Reise los aufs Land, genauer gesagt nach Rajasthan, das ist ein Budesstaat in der Wüste Thar an der pakistanischen Grenze.
Wir haben uns einen Fahrer genommen, der uns 18 Tage lang die Höhepunkte dieser Region zeigt. Wir machten die letzten Tage Stationen in den großen Wüstenstädten Bikaner, Jaisalmer und Jodpur.
Im Desert Nationalpark machten wir eine Camelsafari und schliefen unter freiem Sternehimmel mit den Einheimischen in den Sanddünnen.

Hier in Rajasthan gibt es einige der größten Prunkbauten und Paläste aus der Mongulzeit, die uns einen sehr tollen umfangreichen Einblick in die Vergangenheit dieses Landes gewähren. Andererseits ist es aber auch erschreckend, den Kontrast zwischen Armut und Reichtum zu sehen.

Oft gibt es Momente wo es einen innerlich fast zerreist und man sich sehr schämt als Tourist hier in so einem (zum Großteil bettelarmen) Land unterwegs zu sein.
Trotz ihrer Armut sind hier die Menschen sehr glücklich und zufrieden und es ist immer wieder beeindruckend wie die unterschiedlichsten Religionen so friedvoll hier zusammen leben.
Im Folgendem haben wir euch nun ein paar Eindrücke der erste Tage zusammengestellt (please click the picture for impressions of India)….
Von Indien- der Norden


...und hier noch ein paar mehr Bilder...(click and enjoy!)
Rajasthan

1 Kommentar:

  1. Also, wisst ihr eigentlich, was ihr da raucht?? Und euch ist jawohl auch klar, dass man "Kamel" mit 'K' schreibt und nicht wie diese dubiose Zigarettenmarke?!?
    Eure Bilder sind so krass... und ihr fehlt uns!! Muss immer für die Hechingerstreet kochen und ihr seid nicht da... =(
    Letztes Mal gabs Paprika mit Hackfleisch gefüllt! ;) Aber bei euch gibt's bestimmt auch leckere Sachen...
    liebe Grüße!

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