Letzte Woche entschieden wir uns in Kerala, dem einzigen sozialistisch regierten Budesstaats, die weltbekannten Backwater auf einer 3-tägigen Hausbootstour zu erkunden. Nach langem Handeln und Feilschen mit den unzählichen Bootsführern um einen guten Deal, hatten wir unser “Sweet Home” für die naechsten Tage gefunden und freuten uns sehr darauf endlich mal unsere Seele auf dem Boot schaukeln zu lassen. Die 3 Tage auf den von Kokospalmen gesäumten kleinen, unzählichen, und endloswirkenden Wasserkanälen ist sicher eines der Highlights von unserer Indienreise gewesen. Das Boot war ausgestattet mit zwei schönen Schlafzimmern, einem freien Wohnbereich mit Strohliegen und Sonnendach. Wir fuhren durch viele, kleine Dörfer, inmitten von riesigen Reisfeldern und Bananenplantagen, Dörfer inmitten vom Nirgendwo, fernab von jeglicher Zivilisation, ohne Straßen und Autos, Ortschaften die man nur durch das große Labyrinth der vielen Wasserkanälen erreichen kann, ohne Strom. Wir sahen Menschen, deren einziger Kontakt zur Außenwelt das Postschiff ist das einmal die Woche vorbeischaut… Wir sahen einheimische Fischer beim traditionellen Fischen und wurden von unserer 3-Mann Crew mit den kulinarischen Koestlichkeiten der Region belohnt. Wir aßen frische Mangos von den Bäumen, fingen unsere eigenen Fische und bekamen sie mit Roti und Naan zum Dinner serviert… und rasteten in den schönsten einsamen Lagunen und badeten in dem lauwarmen Wasser… Kerala eben.
Wir schauten den Menschen bei ihren täglichen Arbeiten zu und bekamen so einen sehr tiefen Einblick in die Mentalität und die Lebensweise der Menschen hier im Süden, die hier so ganz anders ist als im Norden.
Im Folgenden haben wir fuer euch in paar Bilder zusammengstellt (please click)...
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| Backwater in Kerala |

