Mittwoch, 1. April 2009

Annapurna - Circuit - Track

Annapurna Circuit Track
Nachdem wir uns in dem schönen Pokara von den “Grenzerfahrungen” erholt hatten, brachen wir auf um das Annapurnamassiv mit dem 10. Höchsten Berg der Welt (dem Annapurna 1, 8091m) zu umrunden. Der Annapurnatreck ist einer der bekanntesten Trecks der Welt.
Wir starteten unseren Treck in Beshiashar und folgten dem Mars Yangdi Nadu Tal über Chame, Pisang und Manag bis zum Thorung La Pass auf 5414m (höchstegelegenster Pass der Welt!). Von Manang sind wir zum akklimatisieren in das Tilicho Base Camp und zu dem sehr schön gelegenen Tilicho Lake (5016m) gelaufen, dem größten und höchstgelegenen See der Welt.
Nach dem Thorung La Pass ging es dann über Muktinath nach Jomson und dann weiter zum Poon Hill.
Im Sonnenaufgang und mit viel Neuschnee standen wir auf dem Gipfel dieses 3211m hohen Aussichtsbergs und genossen eine tolle Aussicht auf den Dhaulaghiri, den Annapurna und den Manachupare.

Wir lernten auf dem Treck viele nette Menschen aus der ganzen Welt kennen, mit Michaela und Andre aus der Slowakei sind wir weite Teile der 227km langen Laufstrecke getreckt. Andre wird uns nun noch in die Everst Region begleiten.

Der Treck war sehr schön und für uns ein einmaliges Erlenbis, die Menschen und die verschieden Ethnien der verschieden Regionen die wir durchwandert haben, waren ein großes Erlebnis für uns. Außerdem hat uns die kontrastreiche Landschaft, von den höchsten, eisbedeckten Bergen der Welt, riesige Rhododentronwälder, Reisfelder und Palmen - bis hin zu den wilden Bananen und Orangen, haben wir alles in den letztewn 18 Tagen gesehen und erleben dürfen. Der Annapurna Treck ist einmalig, den man durchstreift alle Vegetationsformen die es gibt.

Ueberzeugt euch selbst!
Impressions from the Annapurna (click pictures!)
Annapurna

Nepal - Grenzerfahrungen...

Nepal wir kommen!

Endlich geschafft! Wir sind angekommen! Doch was erwatete uns? Chaos, brennende Autoreifen, zerschlagene Fensterscheiben, umgeworfene Autos und Trucks, wütende junge Nepalis, Straßenblokaden und Armee, viele Polizeitrupps in verpanzerten Pickup Jeeps und Chaos soweit das Auge reicht… das ist Nepal. Man sagte uns es sei „mal wieder ein Streik“.
Das war genau das was wir nach 10 Wochen Indien brauchten..!:-)

Nachdem man uns mitgeteilt hatte das die Visagebüren um 100% angehoben sind, erfuhren wir, dass alle ATMs nicht funktionieren (um die restlichen USD abzuheben) und das ganze oeffentliche Leben zum erliegen gekommen sei… d.h. es faehrt kein Bus, kein Jeep, Eisenbahn gibt es nicht, kein Restaurant hat offen, alle Shops sind geschlossen und vor allem weiß keiner wann es wieder besser wird oder wie lange dieser Ausnahmezustand noch anhalten wird….

Wir mussten dann die ersten 30 km mit einer Fahrradrikscha zurück legen, denn das war fuer uns die einzige Moeglichkeit aus diesem Tharai rauszukommen. Wir wechselten 3 Rikschas, denn die Fahrer hatten zu viel Angst uns zu fahren, denn jedem Fahrzeug wurde auf der Straße die Reifen aufgeschlitzt…
Dann nach 7h Rikscha waren wir endlich in einem Ort, wo manchmal Busse abfahren durften, doch hier eskalierte gegen Abend dann die Situation zwischen Armee, Polizei und schlägernden Nepalis am Busbahnhof…In mitten von diesem Chaos durfte dann nach weiteren Stunden des ungeduldigen Wartens und Hoffens ein Bus aufbrechen in Richtung Pokara, der zweitgroeßten Stadt des Landes. Der Bus war natürlich masslosueberfuellt, wir mitten drin, aber wir waren froh, dass wir drin waren, auch wenn wir nur ein Stehplatz hatten fuer die 9 Stuendige Busfahrt….
Doch dann kam es zu einer erneuten Schlägerei im Bus und die Polizei stürmte diesen… Wir Glücklichen waren natürlich mitten drin. Nach unzaehligen Checkpoints und Blokaden erreichten wir dann morgens um 6 Uhr endlich das sichere Pokara und waren glücklich in Nepal angekommen zu sein…

Varanasi

Varanasi- die heiligste Stätte Indiens...
hier am Fusse des Ganges haben wir 2 sehr beeindruckende Tage verbracht. Hier, an einem der heiligsten Orte der Welt wurden wir Zeuge von der tiefen Spiritualitaet des Hinduismus und seiner Anhaenger. Wir wohnten direkt an einem Badeghat und haben auf dem Ganges im Sonnenuntergang eine Bootsfahrt gemacht und konnten die allabendlichen Zeremonien und die Reinwaschungen verfolgen. Wir wurden Zeuge von dutzenden Verbrennungen von Hindus aus der ganzen Welt.

Anni ging es leider nicht so gut und muesste Antibiotika nehmen, wie sich herrausstellte hatte sie mit großer Wahrscheinlichkeit Amoeben...

Mit vielen Eindrucken ging es dann auf unsere letzte Nachtfahrt mit der "Indian Railways" an die nepalische Grenze, den neuen Abenteuern entgegen...

Click here for pictures

Varanasi