Mittwoch, 24. Dezember 2008

Weihnachten mal anders



Diese Jahr verbrachten wir Weihnachten einmal auf eine andere Weise. In T-Shirt und kurzer Hose, am wunderschönen Lake Moke bei Queenstown schlugen wir unser Lager auf. Unter dem Sternenhimmel gab es leckere Spagetti Bolgnese und anstatt Kerzen am Tannenbaum gab es ein Lagerfeuer am Strand. Typisch Neuseelaendisch eben, ganz anders als zuhause.



Am Boxing Day wurden wir mit der neuseelaendischen Gastfreundschaft beschenkt. Wir lernten durch Zufall eine einheimische Familie kennen, die uns spontan zum Dinner und auf ihr privates Boot zum Jetboating auf dem Lake Wanaka einluden. Ein schoenes aber anderes Weihnachten. (Bild anklicken!)
Von Weihnachten auf neuseelaendisch...


Von Wanaka


When the snow falls wunderbarand
the children happy are,
when the Glatteis on the street,
and wie all a Glühwein need,
then you know, es ist soweit:
she ist here, the Weihnachtszeit

Every Parkhaus ist besetzt,
weil die People fahren jetzt
all to Kaufhof, Mediamarkt,
kriegen nearly Herzinfarkt.
Shopping hirnverbrante things
And the christmasglocke rings.

Merry Christmas, merry Christmas
Hear the music, see the lights,
frohe Weihnacht, frohe Weihnacht,Merry Christmas allerseits…

Mother in the kitchen bakes
Schoko-, Nuss- and Mandelkeks
Daddy in the Nebenraum
Schmueks a Riesen-Weihnachtsbaum
He is hanging auf the balls,
Then he from the Leiter falls…

Finally the Kinderlein
To the Zimmer kommen rein
And es sings the family
Schauerlich „Oh Christmastree!"
And the jeder in the house
Ist packing die Geschenke aus.

Merry Christmas, merry Christmas
Hear the music, see the lights,
frohe Weihnacht, frohe Weihnacht,Merry Christmas allerseits…

Mama finds unter the Tanne
Eine brandnew Teflon-Pfanne,
Papa gets a Schlips and Socken,
Everybody does frohlocken.
President speaks on TV,
All around ist Harmonie.

Bis mother in the kitchen runs:
Im Ofen burns the Weihnachtsgans.
And so comes die Feuerwehr
With tatü, tata daher
And they bring a long, long Schlauch
And a long, long Leiter auch.
And they schrei – „Wasser marsch!
"Christmas is – of corse – im Ar****…

Merry Christmas, merry Christmas
Hear the music, see the lights,
frohe Weihnacht, frohe Weihnacht,Merry Christmas allerseits…

P.S.: Natürlich ist die Empfehlung nur auf Weihnachten bezogen, nicht auf die brennende Küche...

Dienstag, 23. Dezember 2008

Der Kepler Track

Der Kepler Track

Bergstrapazen mit atemberaubenden Ausblicken

“Der Kepler Track gilt als eine der längsten Gratwanderungen Neuseelands und führt uns durch üppigen Regenwald, entlang idyllischer Buchten und wilden Schluchten und als Höhepunkt auf einen schmalen Bergkamm über hoch gelegene Tusockengrassteppen. Wer hier nach unten blickt, entdeckt steile Felshänge, blühende Kräuter und Berggrashüpfer, ist überwältigt von tief eingeschnittenen Fjorden und wird sich des schwindelerregenden Gefühls von Weitläufigkeit in einer scheinbar unbegrenzten Alpinlandschaft nurallzu bewusst…”

Auch hier ging es wieder bei strahlendem Sonnenschein los. Die erste Etappe führte uns am schön gelegenen Te Anau durch dichten Regenwald entlang. danach ging es immer weiter den Berg hinauf, bis wir mit atemberaubenden Blicken über den Fjordland Landschaft belohnt wurden. Wir folgten dem Track über die Tusgrassteppe zur schön gelegenen
Luxmore Hut. Dann ging es auf dem schönstem Stück des Great Walks über einen endlos scheinenden Grat und steile Geröllfelder bis auf den tollen Panoramagipfel Mt. Luxmore (1472m).
Auf der Hütte verweilten wir bei guten Gesprächen und netten Begegnungen und genossen die schönen Tiefblicke.
Am späten Nachmittag ging es wieder zurück durch den tollen Urwald und kamen nach über 12 Stunden müde und erschöpft von den 2 langen und anstrengenden Bergtagen zurück zum Auto und fielen todmüde in unsere Schlafsäcke…
Trotz der müden Beine waren wir sehr zufrieden diese 2 schönen Sonnentage so gut genutzt zu haben…
Hier ein paar Schnappschüsse (Bild anklicken):
der Kepler Track

Der Routeburn Track

Der Routeburn Track
Spektakuläre 3-Tages-Wanderung durch zwei Nationalparks:
Als alpiner Streifzug durch grüne, mit Wasserfällen, Hängebrücken und dichten, moosüberwucherten Regenwaldreichlich ausgestattete Täler verbindet der Routeburn Track in Höhe der Main Divide den Mount-Aspring-Nationalpark und den Fjordland-Nationalpark. Er erstreckt sich entlang grünblauen Gebirgsseen über ein Panoramahöhenweg mit unvergesslichen Tiefblicken, über subalpine Blumenwiesen und endet schließlich am niedrigsten Pass der Südalpen. Er gilt als einer der großen Favoriten unter den Gebirgswanderungen in Neuseeland.
Diesen tollen Track machten wir an nur einem einzigen Tag. Matze (ganz in seinem Element) lief 14 Stunden lang und konnte somit die ganze Stecke (ca Gesamtstrecke ca.52 km) von Fjordland zum Mount-Aspring-Nationalpark wandern. Anni kränkelte Morgens ein bisschen und ist dann aber doch auch bei strahlendem Sonnenschein noch die schönste Stecke des Tracks durch den Urwald und über den atemberaubenden Höhenweg entlang gewandert, sodass wir dann gemeinsam wieder zurück zum Auto laufen konnten. Abends waren wir dann beide zwar ziemlich fertig aber glücklich einen so tollen Tag erlebt zu haben…
Hier könnt ihr euch einen eigenen Eindruck von der Schönheit dieses tollen Tracks machen(Bild anklicken):
Von Fjordland: der Routeburn Track

Farmstay bei der Familie Stradford in Curio Bay

Zwei Wochen haben wir nun in Curio Bay bei der Familie Stradford gearbeitet. Die Familie wohnt in der wunderschönen Bucht der Curio Bay in den Catlins an der Ostküste der Südinsel und besitzt 4 Farmen mit über 8000 Schafen.
Hier durften wir die Herzlichkeit, Offenheit und die Gastfreundlichkeit der Neuseeländer täglich auf eine andere Weise immer wieder neu kennenlernen. Die letzten 2 Wochen brachten uns einen tiefen Einblick in die neuseeländische Mentalität und die Lebensweise der Mensche hier im äußersten Süden.
Wir halfen mit wo wir konnten, egal ob auf der Farm beim Schafe schoren, beim Kühe jagen oder im Haushalt.
Jeden Morgen wurden wir von der Sonne und dem rauschenden Meer geweckt. In dem tiefblauen Meer vor unserem Schafzimmer tumelten sich die ganze Zeit die Hecktor - Delfine. Nachts bekammen wir Besuch von den Pinguinen auf unserer Terasse...
Es war eine schöne Zeit die wir bei der 4-Köpfigen Familie verbrachten und sie wird uns wohl immer in Erinnerung bleiben..

Überzeugt euch einfach selbst (Bild anklicken):
Farmstay in Curio Bay an der Ostküste in den Catlins

Montag, 8. Dezember 2008

Fjordland Nationalpark: Der Milford Sound

Tief ins Land greifende Fjorde zwischen steilen, von undurchdringlichen Regenwald überzogene Gebirgsketten, Wale und Delfine an den Küsten, in den Bergen versteckt die ausgestorbenen geglaubten und wieder entdeckten Takahe-Rallen; dazu der Milford Sound- der Fjordland NP ist unter den Landschaften von Aotearoa einzuigartig und durch die UNESCO auch intenational geschützt.
Der wolkenlose Mitre Peak

Das Bild der steilen Berpyramide des Mitre Peak im Milford Sound gehört zu den Ikonen des Welttourismus. Hunderte Meter zief stürtzen Wasserfälle von den Steilufern direkt ins Meer. Während man Innersten der Bucht, wo die Straße von Te Anau endet, Drachenbäume und Baumochideen bewundern kann, sind die teils vergletscherten Gipefel ringsrum meist von Schnee bedeckt: Der Mitre Peak ragt 1.692 m, der Mount Tembroke 2.000 m in die Wolken.
Der Milford Sound ist Neuseelands meistfotografierteste Naturkullise- und Neuseelands Attraktion Nr. 1.

Auch wir erlebeten den Milford Sound als besonderen Höhepunkt unserer Reise. Die Natur lässt uns staunen... Auf einer zwei stündigen Bootsfahrt kamen wir in die Urtiefen des Fjordes und fuhren sogar mit unserem Boot unter so manchen beeindruckenden Wasserfall unten durch.
Wir hatten großes Glück mit dem Wetter, der Fjordland NP ist für seine über 250 Regentage im Jahr bekannt, wir erwischten strahlenden Sonnenschein und einen wolkenlosen Mitre Peak...

Überzeugt Euch selbst: Hier wieder eine Bildergalerie..(Zum Bilder anschauen bitte Bild anklicken)




Neuseeland: Fjordland NP, Milford Sound

Mittwoch, 3. Dezember 2008

Südinsel

Vieles ist anders auf der Südinsel:
das Klima ist im Nordteil der Insel noch mediteran mild, aber an der Westküste bereits sehr regenreich und kühler. Je weiter man nach Süden kommt und sich der Antarktis nähert, desto öfter muss man auch im Hochsommer den Pullover aus dem Gepäck holen, bis man ihn schließlich in Southland oder gar auf Stuard Island nicht mehr auszieht...
Die Südinsel ist wesentlich dünner besiedelt als die Nordinsel, das lässt mehr Platz für Nationalparks, riesige Schaffarmen, einsame Küsten und ein unglaublich abwechslungsreiches Angebot an Freizeitaktivitäten von Trekking über alle Wassersportarten bis hin zu Adrenalin - Thrills wie Bungyjumping.

Nordinsel

Die Nordinsel überraschte uns mit strahlendem Sonnenschein und einer wunderbaren Landschaft. Für viele ist die Südinsel schöner, doch wir entdeckten dieses wunderschöne Stückchen Erde am anderen Ende der Welt auf eine andere Art und Weiße. Lange einsame Sandstrände, verwilderte Urwälder mit riesigen Kauribäumen, Vulkane die im Winde lodern, mit Blick auf die subtropischen Buchten der Bay of Islands...

Nicht nur die Landschaft lies uns staunen, auch die schönen Städte Auckland und Wellington luden uns zum verweilen ein.

Kultur und Mensch lernten wir durch interessante Museen und vorallem durch Begegnungen mit Einheimischen kennen und schätzen. So wurden wir von zwei Neuseeländern eingeladen, mit Ihnen einen frisch gefangenen Hummer zu essen und gingen, nur mit einem Messer bewaffnet, mit Maories auf Schweinejagt. Ein Abenteuer- jeder Tag mit neuen Überraschungen und tollen Erlebnissen...

Neuseeland 23. Oktober 2008 - 18. Januar 2009

Geben wir uns unseren Träumen hin und träumen wir von einem Land, in dem die Wälder noch Urwälder sind und Eis die Gebirge umhüllt, wo gelbes Gras trockene Hügel überzieht, aus denen schwarze Felsrippen ragen, wo Mordors Feuer über Vulkanen lodert und Wale, Pinguine und Pelzrobben das Küstennahe Meer bevölkern. Träumen wir von riesigen Schafherden, Millionen weißer Punkte im welligen Grün, von Vögeln die nicht fliegen können, und von Tieren, die schon vor 170 Millionen Jahren lebten, träumen wir von Inseln, soweit entfernt, dass wir auf die andere Seite der Erde reisen müssen, um sie zu erreichen. Träumen wir von Aortearoa (Neuseeland)...

Hier gehts zu unserer Bildergalerie, einfach Bild anklicken zum Starten! Viel Spaß!!!
wir HEITZen um die Welt!



Freitag, 3. Oktober 2008

Australien

Western Australia, ein Land der Weite, Einsamkeit und Kontraste...

Wir sind am 27. September in Perth an der Westküste gelandet, haben uns ein alten Bus gekauft und sind dann erstmal in den Süden runter Richtung Port Augusta und Albany gefahren..
Hier sind wir auf den Gloucester Tree geklettert und haben das wundervolle Valley of the Gigants bestaunt.
Western Australia ließ uns in eine Fülle voller Farben eintauchen und begrüsste uns in voller Blüte.
Nachdem wir den Süden erkundet hatten ging es dann auch schon wieder Richtung Perth zurück um von dort aus auf dem Western Costal Highwaz den nächsten Abenteuern entgegen zu fahren. Unsere erste Station war der Namburg Nationalpark mit seiner weltbekannten Pinnaclesdessert die uns sehr beeindruckte.
Als nächstes Highlight erreichten wir nach langer Autofahrt den schönen Kalbarri Nationalpark. Hier erwartete uns eine spektakuläre Küstenszenerie und tiefe Felsschluchten mit tollen Lookouts und einer halsbrecherischen Allradpiste (die wir selbstverständlich mit unserem alten Bus wagten..!).
Im Nigalooreef an der Coral Bay entdeckten wir das Schnorcheln für uns. Azurblaues, badewannenwarmes Wasser und eine atemberaubende Unterwasserwelt mit Fischen, Riesenschilkröten und Korallen in allen erdenklichen Farben und Formen machten diesen Ort für uns unvergesslich..
Nun hieß es für uns Abschied nehmen von der Küste und wir fuhren landeinwärts nach Tom Price und dem Karrijini Natioalpark. Die Fahrt dorthin führte uns auf einsamen Strassen durch die Pilbarra, die trockenste und menschenfeindlichste Region ganz Australiens.


Unsere Auto musste mit uns wohl so einiges mitmachen und so wurden wir natürlich unserem Ruf auch hier gerecht und HEITZten auch hier über atemberaubende 4-WD Pisten zu den schönsten Schluchten und Plätzen. Wir badeten in tropischen Pools mit warmen Wasserfällen in mitten kleiner Wüstenoasen. Eine Wanderung durch die tiefen Schluchten dieser Region, gab tolle Fotomotive und staunende Augenblicke.
Je weiter wir nach Norden kamen umso heißer wurde es. Eine lange Autofahrt über Port Hedland führte uns am 80 Mile Beach vorbei nach Broome.
Dies wurde unverhoffter Weise unsere Endstation Australiens. Unser Auto wies nach ueber 7500km (von uns gefahren) und über 273 000 Gesamt KM (!) Alterserscheinungen auf.
Hinzu kam eine immermehr zunehmende Hitze des Nordens, bei morgentlichen 38 Grad im Schatten viel uns die Entscheidung schon frueher nach Neuseeland zu fliegen nicht allzu schwer.

In Erinnerung bleiben uns endlose Weiten, Einsamkeit, Tim Tam Schokolade, schoene Begegnungen, neue Freunde und eine einzigartige Landschaft...