Sonntag, 24. Mai 2009

Hells Gate Nationalpark

Hells Gate Nationalpark

... mit der Matatu ging es durch das grossartige Rift Valley zum Lake Naivasha. Direkt am See schlugen wir unser Zelt auf und wurden von der unberuehrten Natur hier im Garten Edens ueberrascht.
Schon nachts konnten wir den Stimmen der Tiere lauschen (Flusspferd, Pelikane, Eisvogel, Krokodile...). Frueh mit den ersten Sonnenstrahlen erreichten wir mit unseren geliehenen Bikes die Tore des Hells Gate Nationalparks. Schon nach den ersten Metern kamen wir aus dem Staunen und Fotografieren nicht mehr raus: Giraffen, Zebras, Bueffel, Antilopen und wilde Schweine etc. grasten friedlich neben uns in der tollen Savannenlandschaft und liesen sich von uns nicht stoeren. Auch die dramatische Landschaftskontraste des Hells Gate Gorges mit seinen heissen Quellen, Heisswassergaysiren, tiefen Schluchten aus Lavagestein beeindruckten uns sehr. Nicht nur uns verzauberte dieses Naturschauspiel, auch viele internationale Filmemacher benutzten in der Vergangenheit diesen magischen Ort als Filmkulisse: so wurden hier u.a. Teile aus "Jenseits von Afrika", "Indiana Jones" und "Tomb Raider" gedreht.
Den ganzen Tag machten wir mit unseren Mountainbikes den Park unsicher und genossen nach ueber 10h im Sattel abends einen frisch gefangenen Crayfisch aus dem Lake Nirwasha.

Wenn ihr teilhaben wollt an diesem Abenteuer, dann klickt bitte hier zur Bildergallerie:
Hells Gate Nationalpark

Samstag, 23. Mai 2009

Mount Kenya Nationalpark

Mt Kenia Nationalpark
Wanderungen oder gar die Besteigung des zweithoechsten Berges Afrikas gilt unter Bergsteigern als eines der Highlights einer Ostafrikareise. Der Berg gilt den Massai, den Kikuyu und den benachbarten Kamba als heilig, Gott Nigai wohnt in dem schroff felsigen Massiv, das weithin gut sichtbar ist. Der Namensgeber des Mt Kenia war allerdings ein deutscher Missionar 1840, der einen Einheimischen Massai nicht richtig verstand und aus Kinyaa Mt Kenia machte. Das Massiv besteht aus 3 Hauptgipfeln die nach Massai Aeltesten benannt sind: Point Lenana (4989m), Nelion (5188m) und Batian (5199m). Die letzten beiden Berge sind aber sehr guten Kletterern vorbehalten.Die Vegetation besteht aus riesigen Bamuswaeldern, Wacholder, Loberien und Koniferien und weiter oben sind Schnee und Geroellfelder anzutreffen. Auf dem Weg zum Point Lena wird man von zahlreichen Tieren wie Elefanten, Bueffel, Nashoernern, Leoparden, seltenen Bergantilopen und Leoparden begleitet. Vier Tage verbrachten wir in diesem beeidruckenden Natur- und Tierschauplatz.
Schon in den ersten Stunden im Nationalpark wurden wir von Zebras, Affen und Antilopen überrascht. Das Wandern war aber auch von andauernder Spannung gepraegt, denn überall auf dem Pfad lagen frische Elefanten Fäkalien und bei jedem Rascheln im Busch schlug unser Herz schneller...aber es blieb leider nur bei den Fäkalien auf dem Weg. Unser erstes Nachtlager schlugen wir auf 3300m Höhe auf, das schöne Steppenland um die Old Moses Hut lud geradezu zum verweilen ein...und so saßen wir bei Nießelregen in unserem gemuetlichen Zelt und ließen uns Nudelsuppen schmecken.
Der zweite Tag sollte ein langer werden und führte uns sieben Stunden über drei Täler, vorbei ein wilden Bächen bis zum Basecamp, dem Shiptons Camp auf 4200m. die Vegetation entlang des Trails war gepraegt von Loberien und Koniferien und unzaehlichen exotischen Voegeln. Nach einer bitterkalten Nacht ging es dann um 3 Uhr los Richtung Gipfel, leider war die Orientierung wegen ca 15 - 20 cm Neuschnee nicht einfach, warum wir ungeplannt um 5 Uhr auf dem falschen Gipfel standen; dem Peak Thomson (4889m)... nach weiteren 1,5h leichter Kletterei standen wir dann puenktlich zum Sonnenaufgang am geplannten Gipfel, dem Point Lenana (4989m). Dann ging es wieder zueruck zur Old Mosos Hut, wo wir wieder unser Nachtlager aufschlugen, bevor wir gestern an unserem vierten Tag nach einem schoenen Sonnenaufgang wieder zueruck durch den schoenen Urwald - begleitet von riesigen Bambusbauemen, Affen und Antilopen - zum Simiron Gate wanderten..

Bildergalarie:
Mt Kenia Nationalpark

Karibu Nairobi

Nairobi
Wer Kenia kennenlernen moechte muss auch die Hauptstadt Nairobi besuchen. Afrikanische, indische, arabische und und europaeische Kulturen treffen hier zusammen und praegen eine faszinierende, spannungsvolle Metropole, die man erlebt und entdeckt haben will. Wo sonst auf der Welt findet man dieses Kontrastprogramm: eine ruhelose Geschaeftswelt und daneben die gemaechlich grassenden Giraffen so dicht nebeneinander!?
Uns hat Nairobi sehr positiv ueberrascht, eine sehr westlich gepraegte Grossstadt - organisiert, sauber, gruen, weltlich. Die Menschen hier sind sehr freundlich, hilfsbereit und stets bemueht uns den Aufenthalt hier in "ihrem" Kenia so angenehm wie moeglich zu machen... Wir haben hier in einem netten Backpacker unser Basecamp aufgeschlagen, von wo wir all unsere "Kenyaadventures" starten. Andererseits wird einem hier in der groessten Metropole Ostafrikas auch mal wieder sehr bewusst wie gross die Schere zwischen Arm und Reich in der Welt sein kann...

Jambo Africa!

East Africa - Kenia und Tanzania

Diesseits von Eden: Willkommen in Ostafrika!

Eine Reise durch Kenia und Tanzania gleicht einer Safari in den Garten Eden. Hier liegt es nicht fern, an Noahs Arche zu glauben, deren einzigartige Tierfracht sich ueber die riesigen Savannenlandschaften ausbreiten konnte. Gleichzeitig vermuten Paläontologen hier die Wiege der Menschheit. Wer Ostarkia besucht, darf sich auf eine erfrischende Mischung aus ueppiger Natur und faszinierender Kulturen freuen.

Fuer viele Besucher die einmal in Ostafrika waren ist es wie eine Infektion, wer einmal dort war moechte immer wieder hinfahren. Die einzigartigen Nationalparks sind fuer Naturliebhaber zweifelslos ein Paradies. Hier koennen Safari-Reisende Loewen, Nashoerner, Affen und Leoparden hautnah in ihrem natuerlichen Lebensraum, der afrikanischen Savanne, beobachten. Als Kontrastprogramm locken korallenweisse Straende und schneebedeckte Vulkanberge. Oder aber das Miteinander von Tradition und Moderne wie im Grossstadtdschungel Nairobi, wo Speer tragende Masai mit Handy zur Alltagsszenerie gehoeren.
Wer das Abenteuer liebt, den locken Safaries in das Koenigreich der Tiere den Serengeti. Wer hoch hinaus will, den locken schon von weitem die Schneebedeckten Giganten Kilimanjaro, Mt Meru oder der Mt Kenia. und die allgemein als Gewuerzinsel bekannte Zansibar lockt mit paradisischen Straenden und bietet einen Streifzug durch die kuechen Asiens, Europas und Afrikas.
Der groesste Trumpf Ostafrikas ist die faszinierende Tierwelt. Forscher zaehlen mehrereTausend Wild- und Wassertiere und etwa 1400 verschiedene Vogelarten (rund 4 mal so viel wie in Westeuropa).

Sonntag, 10. Mai 2009

Auf zum Everest!

Everest Region (Solu Khumbugebiet)

Die letzten 30 Tage waren wir zusammen mit Andrej aus der Slowakei im Solu Khumbu unterwegs, der Heimat der Sherpa people. Die "Destination Everest" gilt als eine der Hauptanziehungspunkte fuer Nepalbesucher aus der ganzen Welt. Der Trek gilt als einer der Schoensten in der ganzen Welt und bietet eine der beeindruckensten Bergpanoramen die man sich vorstellen kann. Der Solu Khumbu bietet dem Bergsteiger auf dem Weg zum Fuesse des hoechsten Berg der Welt eine attemberaubende Szenerie von riesigen Berggiganten: vom Kalapathar kann man aus naechster Naehe 4 der 14 8000er sehen: Everest, Lhotse, Lhotse Shar und Cho Oyu.

Wir haben unseren Trek in Jiri angefangen, das ist 75km von Lukla entfernt. Dieser erste Teil des Treks gilt als der kulturell reizvollere und fuehrte uns durch das landschaflich gepraegte Nepal der Raj, Chhetri, Sherpa und Temang. Die ersten Tage verlaueft der Trek nicht sehr hoch und zum groessten Teil durch subrtopische und gemaessigten Landschaften. Einfach war er deshalb aber nicht! Er fuehrt von Westen nach Osten, die Fluesse des Himalayas aber fuehren von Norden nach Sueden - d.h. man ist immer dann richtig wenn man stark schwitzen muss, naemlich steil hoch zum Pass und dann wieder steil runter zum naechsten Fluss und wieder steil hoch und.... Im Schnitt haben wir so pro Tag ueber 1200Hm gemacht.

Von Namche bazar sind wir dann in das schone einsame Gokyo Valley zu den malerisch gelegenen Gokyo Lakes getrekkt, haben das Cho Oyu Basecamp besucht und haben die Aussichtsberge Gokyo Ri (5389m) zum Sonnenaufgang bestiegen und den Ngozumba Tse (5590m). Unsere ersten 5000er!

Dann sind wir ueber den groessten Gletscher Nepals - den Ngozumpa Glacier - zum anspruchsvollen Cho La Pass (5360m) mit atemberaubenden Tiefblicken zum Mt Everest Basecamp (5364m) und dem Khala Pathar (5594m) getrekkt.

Im Basecamp waren 64 Expeditionen aus der ganzen Welt, mit 700 Expeditionsteilnehmern und ueber 2500 "Arbeits-" Sherpas. Ausserdem haben wir die hoechste Baeckerei der Welt besucht und den besten Apple Pie gegessen!:-)

Dann sind wir ueber den selten begangenen Kongma La Pass (5567m) nach Chuckung und haben den tollen Aussichtsberg Pokalde (5830m) ueber die Eastridge bestiegen. Im schoenen Chuckung Valley haben wir dann das Island Peak Baseamp besucht und am naechsten Morgen sind wir dann zum Sonnenaufgang auf den Chuckung Ri (5550m) gestiegen und haben dann dem Grat follgend den Chukung Tse (5878m) beklettert bevor es dann wieder ueber Namche Bazar und Lukla nach Jiri zueruck ging.

Der Everest Trek war fuer uns eines der grossen Highlights unserer Weltreise und wir genossen die Zeit sehr. Die Menschen in dieser Region mit ihrer gastfreundlichen und offenen Art werden wir vermissen und wir werden uns gerne an diese tollen Tage am Fusse der hoechsten Berge der Welt erinnern.

"Der Mensch sagt die Zeit vergeht, die Zeit sagt der Mensch vergeht" (tibetisches Sprichwort)

Und wir alle sind uns einig, fuer dieses Jahr heisst es Abschied nehmen, aber wir freuen uns schon jetzt auf unseren naechsten Trek hier in Nepal... die Zeit wird kommen, wo wir zueruck kehren werden.... NAMASTE NEPAL!
(Bildergallerie, please click!)

Von Solu Khumbu: Everest


For our English friends:-)

the last 30 days we spend together with Andrej from Slowakia in the Everest-Region. The everest trek is one of the most famous treks in the world and we reached a significant height from more than 5800m at the Chukung Tse. The Kala Pathar is a small peak with more than 5500m and offers fine views of Mt Everest and Lothse. Although the final part of the trek is through essentially uninhabited areas, small lodges operate during the trekking seasson so it´s quite suitable for independent trekkers.
Everybody has heard of the Mt Everest and that´s the reason why the Everest Base Camp Trek is so popular. The trek has a number of stunning attractions; on the one hand it´s the highest mountain in the world, on the other hand there is the spectacular scenery and the outgoing Sherpa people of the Solu Khumbu region where Mt Everest and its attendant lesser peaks are.
The Trek from Jiri to Namche Bazar is not only a hard slog, but is also pretty sparse in the breathtaking views department. The trek doesn´t follow the valleys as the Annapurna trek do. Instead the Trail from Jiri cuts across the valleys, so for day after day it´s atiring process of dropping down one side of a steep valley and climbing up again on the other. By the time you reach the base camp zour ascent will total almost 9000m - the full size of Everest.
The trek starts in Nepali - speaking Hindu lowlands and ends in the tibetian - Buddhist highlands where the Sherpas are renowned for their enterprise, hard work, civic responsibility and devotion to the practice of Buddism.